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Binance fehlt in der ersten Welle der MiCA-Lizenzen der EU

Binance fehlt in der ersten Welle der MiCA-Lizenzen der EU

Published:
2025-07-07 19:05:34
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Die Europäische Union hat im Rahmen der MiCA-Regulierung (Märkte-in-Krypto-Vermögenswerten) in den ersten sechs Monaten 53 Krypto-Unternehmen Lizenzen erteilt, darunter 14 Stablecoin-Emittenten wie Circle und Crypto.com. Bemerkenswert ist jedoch die Abwesenheit von Branchengrößen wie Binance und Tether in dieser ersten Zulassungsrunde. Diese Genehmigungen ermöglichen es den Unternehmen, in 30 Ländern des Europäischen Wirtschaftsraums ohne zusätzliche behördliche Genehmigungen zu operieren. Die zugelassenen Stablecoin-Anbieter decken insgesamt 20 an Fiat-Währungen gebundene Token ab, was einen wichtigen Schritt in der Regulierung des Kryptomarktes in Europa darstellt. Die Auswahl der ersten Lizenznehmer unterstreicht die strengen Anforderungen der MiCA-Regulierung und könnte langfristig zu einer weiteren Professionalisierung des Sektors führen. Die Abwesenheit von Binance und Tether wirft jedoch Fragen auf und zeigt, dass einige große Player möglicherweise noch Anpassungen vornehmen müssen, um den EU-Standards zu entsprechen.

EU erteilt MiCA-Lizenzen an 53 Krypto-Firmen – Tether und Binance nicht dabei

Die Märkte-in-Krypto-Vermögenswerten (MiCA)-Regulierung der Europäischen Union hat in den ersten sechs Monaten 53 Unternehmen genehmigt, die damit in 30 Ländern des Europäischen Wirtschaftsraums ohne zusätzliche behördliche Genehmigungen operieren dürfen. Zu den 14 zugelassenen Stablecoin-Emittenten zählen Circle, Crypto.com und Societe Generale, die gemeinsam 20 an Fiat-Währungen gebundene Token abdecken.

Auffällig abwesend sind Tether, der Emittent von USDT, und Binance, die die MiCA-Anforderungen noch nicht erfüllt haben. Dieser regulatorische Meilenstein unterstreicht den Bestrebungen der EU nach Compliance im Bereich digitaler Vermögenswerte, wobei Euro-denominierte Stablecoins das Gros der lizenzierten Angebote ausmachen.

Bhutan startet nationales Krypto-Tourismus-Zahlungssystem mit Binance Pay

Bhutan hat sich als überraschender Vorreiter bei der staatlich unterstützten Kryptowährungsadoption hervorgetan. Das Himalaya-Königreich hält Bitcoin-Reserven im Wert von 1,3 Milliarden US-Dollar – das entspricht 40 % seines BIP – und gehört damit zu den fünf größten nationalen BTC-Haltern hinter den USA und Großbritannien.

Die buddhistische Nation setzt ihre Krypto-Reserven ein, um die Tourismusinfrastruktur zu modernisieren. Damcho Rinzin, Direktor des bhutanischen Tourismusministeriums, nennt die Beschränkungen der Zahlungssysteme als eine der größten Herausforderungen in diesem Sektor. Über 1.000 Händler, darunter Fluggesellschaften, Hotels und Sehenswürdigkeiten, akzeptieren nun Zahlungen über das QR-System von Binance Pay, das über 100 Kryptowährungen unterstützt.

„Dies sendet eine sehr starke Botschaft, dass Bhutan sehr gastfreundlich ist“, erklärte Rinzin und verwies auf das Potenzial des neuen Systems, technikaffine Reisende anzuziehen. Die Initiative ist die weltweit erste nationale Krypto-Tourismus-Zahlungsplattform, die in Partnerschaft mit Binance und der DK Bank entwickelt wurde.

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